Monday, 13. september 2010 1 13 /09 /Sept. /2010 12:45

noch mit starkem Muskelkater in den Beinen (Wandern ist doch irgendwie anders als radeln) machte ich mich am 05.09. auf Richtung Regensburg. Timi begleitet mich bis zum Isaradweg, den ich bis kurz vor Landshut fuhr und dann am späten Nachmittag das Zelt in den Isaauen aufbaute.

 

on the 5th of september still having sore muscles i started cycling again. Tim accompanied me till we reached the Isa cycling path which i followed north. In the late afternoon i put up my little tent beside the river Isa close to the town Landshut.

 

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Am Morgen machte ich Halt beim Brandt Werksverkauf in Landshut, hmmm, lecker....und weiter gings über nette kleine Strassen (natürlich mit stetigem Westwind) nach Saar und von dort über den Donauradweg nach Regensburg. Bei bestem Wetter genoss ich die schöne Strecke und die Ankunft in den netten Stadt.

 

In the morning i stopped at the Brandt Factory to buy some delicous sweets, yummy. From Landshut i cycled to Saar, still having continuous headwind. I reached the Danube again and followed the river till Regensburg. The weather was perfect and i enjoyed arriving in this lovely town.

 

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Eine riesen Freude Jutta und Maurizio wiederzusehen und ihren süßen Sohn Emilio kennenzulernen! Die Drei zeigten mir die Stadt,

 

It was a great pleasure meeting Jutta, Maurizio and their sweet son Emilio again. Together we visited the town

 

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gingen lecker essen

 

went for delicous dinner

 

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und hatten viel zu erzählen. Viel ist passiert in den letzten 1,5 Jahren.....auch am nächsten Tag blieb ich in Regensburg, wir gingen lange spazieren, besuchten den Jahrmarkt und am Abend nutzte ich die Gelegenheit meine Cousine Sandra und ihren Freund Robert zu besuchen, zufällig wohnen die beiden um die Ecke.

Am 08.09. machte ich mich auf den Weiterweg, wollte ich doch den Ankunftstermin 11.09 unbedingt einhalten und die Wettervorhersage versprach nichts gutes. Also, zurück zum Donauradweg bis Kelheim und dann den MainDonauKanal bis zum Altmühltal.

 

and we had a lot to talk about. It happend so much in the last 1.5years. Also the next day i stayed in Regensburg, we went for a long walk and in the evening i visited my cousin Sandra and her boyfriend Robert.

on the 8th of september i rode again along the Danube till Kelheim and from there another beautiful cycling path through the Altmühltal.

 

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Auch hier sehr schön zu fahren, allerdings durch viel Zickzack kam ich kaum vorwärts, fuhr ohne lange Pause bis am Abend der vorhergesagte Regen anfing. Nach Eichstätt baute ich das Zelt in der patschnassen Wiese auf, der Regen dauerte die gesamte Nacht und auch noch am Morgen an. Doch dann klarte es doch tatsächlich auf, ich konnte das Zelt und meinen Schlafsack trocknen und schaffte es bis nach Rothenburg o.d.T.

 

In the evening it started to rain like i expected. Close to Eichstätt i put up the tent in very wet meadows. It didn't stop until the next day. Luckily daytime i was able to dry my tent and sleepingbag. I reached Rothenburg o.d.T. in the late afternoon.

 

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Selbst hier falle ich aufgrund meines vielen Gepäcks noch auf und darf für Fotos posieren. Es ist schön, Menschen von unserer Reise zu berichten und viele damit so begeistern zu können.

Fürs Zelt fand ich einen ruhigen Platz an der Tauber auf einem abgemähten Feld, nach 140 gefahrenen Km (bereits der zweite Tag wo ich so lange im Sattel saß) eine echte Wohltat.

 

Even in Germany me and my packed bike attraced a lot attention and people like taking pictures of us. It is nice talking about our journey and getting so much enthusiasm.

I found a quiet place for the tent close to the river Tauber and went to sleep very tired after 140km cyling.

 

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10.09.: m Laufe des Vormittags wurde es 25Grad und Sonnenschein, perfektes Radfahrwetter, entlang des schönen Taubertals kämpfte ich einige Male mit kurzen Anstiegen von 15%! Über Bad Mergentheim gings nach Tauberbischofsheim und weiter nach Wertheim. Hier erreichte ich den Main!!! Super!

 

the 10th of september: the weather got sunny and 25 degrees, perfect for cycling! only going uphill a few times with a gradient of 15% was exhausting. I went through Bad Mergentheim and Tauberbischofsheim until i reached the river Main in Wertheim.

 

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Über den Mainradweg in vielen Schleifen nach Miltenberg und dann nach Norden bis Großostheim. Hier traf ich einen MTBer, der mich auf den richtigen Weg nach Westen brachte. So fuhr ich am Abend noch bis kurz vor Babenhausen und übernachtete dort im Wald. Zunächst ein bischen gruselig bekämpfte ich aber das vorherrschende Vorurteil des "bösen/unheimlichen" und schlief nach 160km im Sattel ziemlich ko ein.....

 

I made my way along the cycling path to Miltenberg and north to Großostheim. There i met a guy who showed me how to find the right direction to Babenhausen. It was already late in the evening when i put up my tent in a forest. In the beginng i thought this is very spooky there, but attacking all prejudices, i stayed and felt asleep easily (after riding 160km this day).

 

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am Samstag 11.09.2010 fuhr ich ganz entpannt die letzten Km, versuchte unterwegs zu realisieren, was passiert ist und auf mich zukommen wird, allerdings etwas vergeblich.....am frühen Nachmittag überquerte ich die Opelbrücke......

 

Saturday, on the 11th of september i cycled the last kilometer trying to realise what happened and what will happen next. At 2pm i reached the bridge to Flörsheim, my home town.

 

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ich bin zu Hause.....

und wurde herzlich empfangen! Danke Papa & Christa, Mama & Pedro, Timi für diese unglaublich tolle Feier, Jürgen und Klaus für den Zieltorbogen und natürlich alle, die da waren um Berti und mich in Empfang zu nehmen!!!!!!

 

i'm back home now!

and got a warm welcome! Thanks to my dad & Christa, mum & Pedro, Timi for this amazing party, Jürgen and Klaus for the gate and to everyone who was there to welcome Berti and myself!

 

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Schön, dass Ihr alle unsere Reise so treu begleitet habt!!!!!

Eure

Eva & Berti

 

Thanks to everyone for accompany our journey!!!!!

Yours

Eva & Berti

 

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Friday, 3. september 2010 5 03 /09 /Sept. /2010 21:59

und so machte ich mich am 28.08 alleine auf den Weiterweg....Berti begleitete mich noch aus der Stadt raus, wartete mit mir einen heftigen Regenschauer unter einer Bruecke ab, dann war ich auf mich alleine gestellt....entlang des Donauradwegs gings flach und gut ausgeschildert westwaerts, hunderte Radler kamen mir stets gut gelaunt entgegen, kein Wunder sie hatten den Wind imRuecken :o(

immerwieder langgezogene Treppelwege liessen mich direkt am Wasser fahren, aber dann auch wieder etwas landeinwaerts durch huebsche Waelder und kleine Doerfer.....

 

on the 28th of august i started cycling on my own.....Berti helped me getting out of town and waited with me under a bridge until the heavy rain stopped.......then i cycled along the Danube, flat, very good marked, towards west....i saw many other cyclist going east, all smiling -for sure, they had a nice tailwind!

the cycle path went most of the time close to the water, but sometimes also through little villages and beautiful forest.....

 

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zickzack, 90Grad Kurven und der Wind reduzierten zwar die Geschwindigkeit, aber dennoch kam ich gut weiter und erreichte am ersten Tag noch die Wachau

 

crisscross, 90degree curves and the wind reduced my speed but still i made a lot of kilometers and reached on the first day the Wachau

 

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und am Abend die Stadt Melk mit dem beeindruckenden Benedikt Stift

 

and in the evening the town Melk with its amazing monastery

 

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Dort verlor ich den Radweg, suchte aber eh nach einem perfekten Platz fuers Zelt, die erste Nacht wieder alleine, da sollte alles passen....und den Platz fand ich doch auch tatsaechlich an einem kaum genutzten Feldweg hinter einem Maisfeld. Super.

 

there i lost the cycle path and searched for the perfect campingspot. This was my first night alone in the tent and i wanted it to be safe and comfortable. And eventually i  found it close to a cornfield...

 

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So konnte ich beruhigt schlafen, war das doch in Neuseeland noch nicht ganz so entspannt fuer mich, nun aber kein Problem mehr. Am naechsten Morgen fuhr ich den netten Feldweg weiter und fand auf der anderen Donauseite den Radweg wieder. Ungewohnt war noch, dass hier ja Sonntags tatsaechlich alle Geschaefte geschlossen haben. Aber ich fand einen kleinen Baecker, der zu meinem grossen Glueck offen hatte und goennte mir eine zweite Fruehstueckspause. Immer wieder Regenschauer und die schlechten Vorhersagen, die ich dort im Radio gehoert hatten,schmaelerten meine Freude etwas.

Ab Linz verliess ich den Donauradweg und begab mich in deutlich huegeligeres Gebiet. Anstrengend mit dem spuerbaren Mehrgepaeck. Und kalt wurde es, ich packte doch tatsaechlich Beinlinge, Handschuhe und Ueberschuhe aus. Ich schaffte es bis kurz vor Ried und fand einen netten Platz auf einer brach liegenden Wiese  neben gut riechenden Bachblueten. Doch bereits in der zweiten Haelfte der Nacht fing es an zu regnen und nicht mehr aufzuhoeren. Na super. Das Zelt, ein kleines, genau richtig fuer eine Person, jedoch nicht ganz regenfest, war schnell auch innen nass und bald natuerlich auch mein Schlafsack. Und keine Aussicht auf Besserung am Morgen. Zwar hoert es auf, zumindest kurz, so dass ich einpacken konnte, aber an Sachen trocknen war nicht zu denken. Und so blieb der Tag, staendig musste ich mich unterstellen, der Regen war zu stark um durchzufahren, ich kam nicht weit und als ich erneut am Abend bei einem Bauernhaus unterstand, bat mich die nette Frau zu sich rein "in die warme Wohnstub". Ich wurde herzlich umsorgt (Tee, Gebaeck und trockne Socken + Pantoffeln) und sie boten mir an, dass ich im Gartenhaus schlafen duerfte.

 

I slept very well, in Newzealand i didn't feel comfortable while free camping, now it wasn't a problem anymore. The next morning i found the cycle path again and reached Linz in the afternoon. Since then i had to climb some steep long hills -with the extra weight on my bike it was very exhausting. And it got very cold, i needed my winterclothes! Close to the town Ried i found a beautiful spot for the tent. As expected it started raining during the night and unfourtunately the tent isn't waterproof enough, so everything -also my sleepingbag- got wet. No sign of betterment in the morning so i packed my wet stuff and started cycling. But i didn't make it far, so many times i had to stop to find some shelter. So i did in the evening. Under a roof of a farmhaus, freezing cold and heavy rain. Then a nice woman asked me to come inside the heated living room. They fed me tea and cookies and i was allowed to sleep inside their summerhouse.

 

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In Gesellschaft von sehr suessen Kaetzchen

 

with lovely company

 

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und mit dicken Bettdecken war ich sehr dankbar um einen trockenen Schlafplatz. Am naechsten Morgen wurde ich sehr herzlich verabschiedet und machte mich bei etwas besserem Wetter auf den Weg Richtung Burghausen -Grenze nach Deutschland-. Diese zu erreichen, war sehr bewegend fuer mich. Nach gut 19 Monaten erreichte ich deutschen Boden, somit ging der lang getraeumte Traum doch tatsaechlich in Erfuellung.

 

and warm blankets -i was very thankfull for a comfortable dry place to sleep. After saying goodbye the next morning i went on towards Burghausen -the border to Germany-. As i reached the little town it was very touching for me: after 19 month i reached Germany! a dream comes true!!!

 

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Am Abend war ich nicht mehr so waehlerisch mit dem Zeltplatz und schlief gut auf einer huebschen (etwas durchgeweichten) Wiese.

 

in the evening i set up my tent on a nice but very wet meadow

 

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Da es unzaehlige moegliche Routen gab, entschied ich mich dafuer ueber Tuntenhausen zu fahren, fand den Namen einfach so gut, dass ich unbedingt ein Foto vom Ortschild haben musste......

 

There were so many different roads i had to choose from, i decided to go to Tuntenhausen because i liked the name to much and i had to take this picture

 

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Ich radelte bis Starnberg, dort holte mich mein Bruder Tim ab. Wir fuhren zu ihm nach Muenchen ueber eine tolle Strecke entland der Wuerm nach Pasing.

 

At Starnberg my brother Tim picked me up and we cycled together to his flat in Munich...

 

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Nun bin ich bei meinem Bruderherz und geniesse die Zeit in vollen Zuegen.

Er zeigte mir die Stadt

 

I enjoy the time with him so much.

We went into town

 

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wir waren im Biergarten mit Olli

 

to the beergarden of course

 

 

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klettern in der Kletterhalle

 

an indoor climbing wall

 

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und Wandern in Garmisch mit Micha

 

and went hiking in the mountains in Garmisch

 

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Nun habe ich schmerzende Muskeln und muss mich wieder erholen ;o)

Werde  nun nach Regensburg weiterfahren, Jutta, Maurizio und ihren kleinen Sohn Emilio besuchen (ich lernte die beiden in Neuseeland kennen und freue mich nun sehr darauf sie wiederzusehen!!!!!) und am 11.09.2010 werde ich voraussichtlich in Floersheim ankommen.......nach gut 19 Monaten von Neuseeland nach Deutschland mit dem Rad......

 

Now i have sore muscles and need to relax ;o)

Sunday i will cycle to Regensburg to visit Jutta, Maurizio and their little son Emilio (we met in Newzealand and i'm looking forward to see them again!!!!) and on the 11th of september i will reach my hometown Floersheim....after 19 month cycling from Newzealand to Germany........

 

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Friday, 27. august 2010 5 27 /08 /Aug. /2010 10:46

Schon seit langem fuehlten wir uns Tritt fuer Tritt unserer Heimat naeher kommen. In fast allen Laendern bemerkten wir Dinge, die uns an zu Hause erinnerten. Spaetestens ab Westchina, Kasachstan, dem Kaukasus, der Tuerkei und erst recht dem Balkan wurde dieses Gefuehl Tag fuer Tag etwas staerker. Und dann wars soweit. Wir nahmen den Radweg zur Bruecke von Andau. Wir ueberquerten die Bruecke von Andau und somit die Grenze zwischen Oesterreich und Ungarn am 25. August 2010. Nach fast genau einem Jahr Radreisen...

 

In many countries something reminded us of home: Western China, Kazakhstan, Caucasus, Turkey and especially at the Balkan. And then it happened. We took the cycling path towards the bridge of Andau. This bridge is a border crossing between Austria and Hungary. After one year we arrived in Austria on the 25th of August 2010.

 

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Es war schoen diese Grenze zu ueberqueren. Denn einerseits erinnerten wir uns an stundenlange Grenzuerbertrittprozedere, Visumsantraege und sonstige Schikanen, die den Menschen auf dieser Welt gestellt werden. Und diesbezueglich gehoeren wir (dt/oesterr.) ganz klar bereits zu den Priviligierten! Hier steht nichtmal mehr ein Grenzposten. Man faehrt ueber einen Feldweg und ueber eine Holzbruecke einfach in ein anderes Land.

 

It was a good feeling to cross this border. On the one side it reminded us of all the everlasting border crossings, visa applications and other obstacles and still how easy it is for us (EU, US, ...) to travel around the world. At this border there isn't even a border guard. You cycle along a dirt track and a wooden bridge and you arrive in another country.

 

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Und diese Bruecke ist eine sehr geschichtstraechtige Bruecke. Waehrend dem Aufstand des ungarischen Volkes gegen die Sowjetbesatzung fluechteten im Jahr 1956 insgesamt 200.000 Menschen aus Ungarn. Alleine 70.000 Menschen (!!) ueber diese kleine Holzbruecke mitten in einer verlassenen Aulandschaft. Ehe die Bruecke von Sowjetsoldaten gesprengt wurde. Heute ist die Bruecke neu errichtet und nur noch die Gedenktafeln und Kunstobjekte erinnern an die Toten und Fluechtlinge.

 

And this bridge is of great historical importance. During the uprise of the Hungarians against the Soviet Occupation (1956) more than 200.000 flew from Hungary. 70.000 people crossed this bridge which is situated in meadowlands in the middle of nowhere. Later this bridge was destroyed by the Soviet Army. Today there is a newly built bridge and only commemorative plaques as well as work of arts remind of the refuges and killed people.

 

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Der anschliessende Feldweg liess uns nochmal an all die unterschiedlichen Strassenqualitaeten erinnern: ein oesterreichischer Feldweg waere puncto seiner Qualitaet in vielen Laendern eine Hauptverkehrsroute bzw. Autobahn.

Zwischendurch fuellten wir bei original burgenlaendischen Frauen unsere Wasserflaschen auf ehe wir uns einen Platz inmitten von Feldern suchten. Doch an Schlaf war nicht zu denken, denn einerseits kam heftiger Sturm auf und anderseits hoerten wir das staendige Geschiesse von Vogelverschreckmaschinen aus Weingaerten... .

 

The following dirt road reminded us of all the different roads we cycled. The quality of an Austrian dirt road is equivalent to many countries main roads or highways... .

We later filled up our water bottles - thanks to the friendly ladies in Burgenland - before we set up our tent between fields. We could not sleep very well because of storm coming up as well as these noisy machines which are built for ousting birds in the vineyard... .

 

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Via Podersdorf erreichten wir den Neusiedlersee. Wir kamen uns im Vergleich zu vielen anderen Laendern wie in einem Maerchenland vor: Sauberkeit und Ordnung an jeder Ecke, gute Strassen, Tiere hinter Zaunen, neue Autos, Kitesurfer, teure Fahrraeder und Brunnen, die in vielen anderen Laendern auch heute noch genutzt werden, sind hier als Museumsstueck ausgestellt... .

 

Via Podersdorf we arrived at Lake Neusiedlersee. In comparision to many other countries we felt like being in a fairyland: cleanliness and orderliness, good roads, animals behind fences, new cars, kitesurfing, expensive bicycles and springs which are presented like in a museum - even though they are widely used in many, many other countries... .

 

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Und dann noch die passende Infotafel dazu - das ist selbstverstaendlicher Alltag in den allermeisten Laendern unserer Reise....

 

And there was an information board about how the roundup of cattle was done 80 years ago - this is also daily life in many, many other countries... .

 

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Ueber Gols verliessen wir den Neusiedlersee Richtung Hainburg, wo wir am Nachmittag ankamen. Hier ist die Donau viel schmaler als weiter oestlich (erinnert Ihr Euch: dort glich sie eher einem Meer als einem Fluss)...

 

Via Gols we cycled to Hainburg where we arrived at the Danube. Here the Danube is much smaller than in Serbia, Bulgaria and Romania... .

 

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Ueber die Donauauen gings dann weiter Richtung Wien. Und via Donauinsel und Reichsbruecke zu Bernhard und Caro in den Garten. Es ist schoen euch alle wieder zu sehen. Danke, dass Ihr uns begleitet habt. Ob und wie wir das erlebte jemals realisieren werden - keine Ahnung.

Wir sind nun zur Haelfte angekommen. Denn fuer die zweite Haelfte geht die Reise noch ein kleines Stueck weiter....

 

Via the meadows of the Danube we cycled to Vienna. We took the Reichsbruecke and arrived at Bernhards and Caros place. It is wonderful to see you all again. Thanks for your company. If and how we will ever realise what we did - we don't know.

One part of us is now at home. But the other part will keep cycling for a few more days...

 

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Friday, 27. august 2010 5 27 /08 /Aug. /2010 10:04

Belgrad gefiel uns sehr gut und so blieben wir dann noch eine Nach laenger. Wir verliessen die Stadt am 17. August Richtung Norden, zuerst noch auf einer stark befahrenen Strasse doch bald schon bogen wir in kleinere Doerfer - deren Architektur und Vorgaerten (gemaehter Rasen, Blumenbeete ;) ) den Doerfern in unserer Heimat sehr stark aehneln. Weiter gings nach Titel - wo uns ein Serbe, der rd. 30 Jahre in Deutschland gearbeitet hat - Taschengeld (!) gab...Und dann durch Aulandschaften und Felder bis nach Siris. Erstmals seit Wochen waren unsere Trikots und Radhosen nicht voelligst durchgeschwitzt sondern wir genossen die angenehmen Temperaturen...Und selbst die Muecken liessen uns nun endlich in Ruhe und so konnten wir das Zelt inmitten von Feldern aufbauen und den Abend geniessen...

 

We liked Beograd so we decided to stay one more night. We left the city on the 17th of august towards north. The roads leading out of Beograd were quite busy but soon we found a road with less traffic. The little villages along the road reminded us of the villages in our homecountry (architecture as well as flowerbeds and mowed grass ;) ) . In Titel a Serb gave us some pocket money (!) for our journey. After months of sweating now the climate was much cooler and so could enjoy cycling a bit more...

 

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Wir fuhren am naechsten Tag weiter nach Sombor - wir genossen es, dass nach all den Bergen der letzten Wochen und Monaten die Strecke nun fast vollstaendig flach war. Sombor, eine der vielen schoenen serbischen Staedte auf unserem Weg gab uns ein weiteres Mal das Gefuehl, bald zu Hause zu sein...und so konnten wir endlich das Versprechen fuer Berti einloesen und einen richtig grossen Eisbecher in einer schoenen Innenstadt essen...

 

On the next day we cycled to Sombor. After so many weeks and months mainly cycling across mountains we now enjoyed the flat area. Sombor gave us - as many other serbian cities did before - the feeling of coming home. Finally Berti got his delicious icecream in a beautiful little town... 

 

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Gestaerkt fuhren wir via Bezdan bis vor die ungarische Grenze. Wir hielten vor einem Haus und wollten auf der davorstehenden Bank eine Kleinigkeit essen. Bald schon kam der Hausbesitzer und die halbe Familie auf uns zu und auf unsere Frage, ob wir hier pausieren duerfen meinten sie: Nema Problema - und brachten uns Obst, Honig, Haselnuesse, Wasser und leckere Pfirsichmarmelade von der wir uns sogar etwas mitnehmen durften. Das war ein schoener Abschluss fuer Serbien...

 

Via Bezdan we cycled towards the hungarian border. We stopped in front of a house and asked the owner if its ok for him if we have a short nap there. Nema problema he said and he and his family brought us fruits, honey, homemade jam and water. What a nice farewell from Serbia :) 

 

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Am naechsten Morgen fuhren wir die letzten Kilometer bis an die ungarische Grenze - wo wir in fliessendem deutsch begruesst wurden. Flach gings weiter bis nach Mohacs, wo wir mit der Faehre ueber die Donau auf die andere Seite uebersetzten. In der Stadt machten wir eine kurze Pause, genossen die Innenstadt, die Baeckerei (dunkles Brot, Suessigkeiten- wie zu Hause!) und staunten ueber die vielen deutschsprechenden Menschen... Viele Donauschwaben leben und lebten in diesem Gebiet (Ungarn, Rumaenien, Serbien) und so sind noch heute viele Ortsnamen zweisprachig angeschrieben, viele Menschen sprechen Deutsch, Deutsch wird ab der Grundschule gelehrt. Und dank der Donaumonarchie findet sich auch das eine oder andere "oesterreichische" Wort in diesem Gebiet wieder: Paradeiser, Trafik, Fisole, Palatschinke, Kipferl, Kukuruz.... . Wir sind der Heimat spuerbar naeher gekommen... .

 

On the next morning we crossed the hungarian border. We were warmly (and in fluent german) welcomed by a hungarian custom office. In Mohacs we stopped in the city centre, enjoyed dark bread and delicious pastries (like at home!). We were quite amazed seeing so many people speaking german. 150 to 200 years ago many german settlers came to this region (Serbia, Hungaria, Romania) and so still nowadays many signs, village names are in german and people usually start to learn german in school. We found out that many words are similiar to austrian german language. We could feel that we were coming home... .

 

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Am naechsten Tag gings weiter nach Kaposvar. Die Geschaefte hatten geschlossen, da heute Feiertag (Szent Istvan, St. Stefan, Ungarns erster Koenig) war. Wir genossen die wunderschoene Innenstadt und liessen ein bisschen die Reise Revue passieren... .

 

On the next day we cycled to Kaposvar. All shops were closed because of the public holiday. We enjoyed the pictoresque city center... .

 

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Irgendwann rappelten wir uns dann doch noch auf und erfuhren bei der Touriinfo, dass heute ein Festival stattfindet. Also schnell zur Unterkunft und weiter zu den Bogenschuetzen, Kasperl und - was auf keinen Fall bei einem Ungarnbesuch fehlen darf - der Pferdeshow! 

 

At the tourist information center we got informations about a festival taking place today. So we hurried up, found an acommodation and watched archers and a tradtitional hungarian horse show.

 

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Am naechsten Morgen mussten wir natuerlich nochmals den Baecker besuchen - wir haben uns nun ueber ein Jahr auf dunkles Brot und Mehlspeisen gefreut - und dann gings weiter Richtung Plattensee/Balaton. Doch wegen des Feiertags und dem verlaengerten Wochenende war sehr viel Autoverkehr unterwegs - nicht angenehm zu radeln. Am Plattensee war ebenfalls die Hoelle los. Aber wir fanden einen kleinen, freien Platz und genossen den Tag...

 

The next morning (of course we stopped once again at a bakery) we cycled towards Balaton. But because of the holiday the roads were quite busy as well as the beaches around Lake Balaton. Anyway we found a nice spot and decided to stay there for a few hours... .

 

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Morgens fuhren wir noch ein Stueck entlang vom Plattensee bevor es dann wieder ueber kleine Strassen und einsame Waelder weiter nach Bögöte ging. Willi und Ingrid, 2 Steirer luden uns bei einer Tankstelle noch auf ein Bier ein - und wir freuten uns ueber den ersten angenehmen Kontakt mit Oesterreichern ;)

  

The next morning we cycled along the Lake before taking inland roads through ancient forests towards Bögöte. Willi and Ingrid, 2 Styrians invited us for beer - what a charming first contact with Austrians... ;)

 

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Heute war Wellnesstag! Wir fuhren nach Sarvar - einem der vielen Thermalorte in Ungarn - suchten uns eine nette Unterkunft (und einen guten Baecker) und gingen anschliessend ins angrenzende Thermalbad. Hier genossen wir den Tag so richtig und buchten noch 2 Massagen (u.a. Honig- und Schokolademassge!) fuer uns 2 dazu. Natuerlich alles in deutscher Sprache angeschrieben und selbst beim Abendessen fuehlten wir uns eher wie in einem oesterr. Restaurant als in Ungarn...

 

In Hungary there are many hot springs so we decided to take the road to Sarvar. We enjoyed one day in a Spa including massages :) Of course everything was written in German and in the little Restaurant we felt more like being in Austria than in Hungary...

 

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Am naechsten Tag gings gestaerkt (immer diese Baeckereien!) via Kapuvar zur Bruecke von Andau...

 

The next day we cycled slowly (these bloody bakeries are just too god...) via Kapuvar to the Bridge of Andau.


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Monday, 16. august 2010 1 16 /08 /Aug. /2010 10:10

wir waren sehr gut aufgehoben und umsorgt von unserer lieben Gastfamilie, leckeres Essen rund um die Uhr und Verbesserung unserer Sprachkenntnisse :o)

Bertis Bruder Gerold kam am 03.07. mit dem Zug an und begleitete uns nun ein paar Tage mit seinem Rad. Ausserdem brachte er uns 2 neue Tretlager mit und wir konnten unsere Drahtesel wieder fit fuer die letzten Km machen. Dies klappte zum Glueck problemlos. Den naechsten Tag nutzten wir zur Stadtbesichtigung, trennten uns allerdings von Gerold, denn er ist eindeutig zu motiviert fuer uns gewesen. So blieben wir zu zweit den ganzen Tag in der Ayasofia -eine  huebsche Moschee bzw. Kirche im Herzen Istanbuls, die bis 1453 christlich war und innerhalb kuerzester Zeit in eine islamische Moschee umgebaut wurde, allerdings ohne die christlichen Elemente zu zerstoeren sondern sie wurden lediglich uebermalt; so ist es moeglich heute beide Elemente zu zeigen, denn seit 1935 gilt dieses Gebaude als Museum und hunderte Menschen schauen sich dieses jeden Tag an.

 

Our host family did their best to make us feel very comfortable. Beside that we could improve our turkish language skills. Bertis brother Gerold arrived on the 3rd of July by train in Istanbul. The new bottom brackets he brought we could easily fit and so our bikes were back again... . The next day we decided to do some sightseeing. We visited the Ayasofia, the most famous building in Istanbul which was until 1453 christian but after the Ottoman Empire overtook Istanbul it was soon changed into an islamic mosque. Today the building is a (expensive) museum and it is interesting to see the elements of 2 different religions peacefully combined in one building.

 

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am 02.08. gings aufs Rad, zu dritt, da wir einen ziemlichen Horror vor dem unglaublichen Verkehr der 16Mio EinwohnerInnen-Stadt hatten, standen wir um 4.30h auf und sassen eine Stunde, nach einer sehr herzlichen Verabschiedung und den wiederholten Versprechen Wiederzukommen, im Sattel. Der Verkehr noch sehr gering und durch einen riesen Zufall landeten wir auf der kleinen Strasse, die zwar nicht ganz geplant war, aber uns hervorragend in die richtige Richtung ueber nette kleine Wege raus aus der Stadt und in landwirtschaftliches Gebiet brachte. Perfekter haette es nicht sein koennen (ok, die bissigen Hunde entlang der Stadtgrenze haetten nicht sein muessen)!

Da Gerold mit weiniger Gepaeck reiste, schmalere Reifen hatte und ueberhaupt viel motivierter war als wir, hatten wir anfangs Schwierigkeiten und kaempften einen gemeinsamen Rythmus zu finden. Da dauerte es nicht lange und der erste Streit zwischen Eva und Gerold zeigte beide Dickkoepfe. Doch wir rauften uns zusammen und es klappte.

Gezeltet wurde oft zwischen den vielen Sonnenblumenfeldern, manchmal mit netter Gesellschaft....

 

On the 2nd of August we left Istanbul - now 3 cyclists. To avoid the terrifying traffic in this 16 mill. people city we got on the bikes at 4.30 am. We were quite lucky and found soon a small road leading straight out of Istanbul. Lucky strike! It took some time to find the same cycling rythm, Gerolds bike was much faster and lighter and we felt a bit tired after such a long time of cycling which makes it sometimes difficult to adopt to somebodyelse rythm.

Often we found nice tent spots between some pretty sunflower fields with lovely company...

 

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Geradelt wurde ueberwiegend huegelig und bergig, insbesondere ab Bulgarien, wo wir am 04.08 problemlos einreisten. Hier sahen wir auch die ersten Plattenbauten wieder und zum Teil sehr heruntergekommene Haeuser, allerdings fanden wir aber auch nette Plaetze, wie z.B. eine kleine Grillhuette mit eiskaltem Bach, wo wir seit langem wiedermal ein Lagerfeuer machten.

 

We mainly cycled on hilly roads, especially in Bulgaria where we arrived on the 4th of August. The Soviet area is still visible with many run down houses and prefabrication houses. In a nature reserve we found a nice place to stay, a little bbq and a little stream - perfect refreshment. For dinner we had potatoes from our campfire...

 

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Uber sehr kleine, aber unerwartet gute Strassen fuhren wir Richtung Norden, fanden einen kleinen See, in dem wir schwimmen gingen, zwar fragten wir uns, was der ganze Dreck im Wasser ist, aber die Erklaerung kam 2 Stunden spaeter ;o)

 

Along small roads we cycled towards north and found a little lake. There we went swimming but we were quite unsure where all the dirt in the lake came from...2 hours later we found out why...

 

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Auf unserem Weg begegneten uns unzaehlige Esel und Pferdefuhrwerke, fast mehr als Autos

 

On our way we saw more donkey and horse drawn vehicles than we expected, at least more than cars.

 

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und auch immer mehr und mehr Radfahrer aus ganzer Welt

 

and more and more cyclists from all over the world.

 

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Wir fuhren nach Jambol, weiter nach Silven und ueber 2 hohe Paesse nach Elena und Debenec. Als wir an V.Tarnova vorbeifuhren bestaunten wir die huebschen in den Berg gebauten Haeuser

 

We headed towards Jambol and Sliven, crossing two mountain passes . In V. Tarnova we could see some nicely built houses.

 

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Als wir am 08.08 Pavlikeni erreichten, goennten wir uns einen halben Ruhetag und ein nettes Hotel mit Swimmingpool. Die Stadt, die nicht nur wegen des Sonntags verlassen wirkte, glich den meisten groesseren Orten, die wir durchfuhren: immer ein grosser Platz mit einem riesigen Verwaltungsgebaeude, oft etwas verwahrlost und wir stellten uns oft die Frage, wie das Leben hier wohl noch vor 1989 war!

am 09.08. erreichten wir bei Nikopol die Donau!!!!

 

On the 8th of August we arrived in Pavlikeni, a typical bulgarian provincial town: a huge square, a big  concrete administrative building and everything more or less run down. We often asked ourselves how was live there before 1989?

In Pavlikeni we stayed in a local hotel with swimmingpool before arriving the next day at the DANUBE!

 

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Ab hier lies es sich deutlich leichter radeln, da oft flach. Wir wechselten am naechsten Tag die Seiten und fuhren auf der rumaenischen Seite fuer 100km weiter bis Calafat. In Rumaenien sahen wir keine Esel mehr, sondern nur noch Pferdefuhrwerke, die Haeuser waren deutlich huebscher und liebevoller als In Bulgarien und auch die Menschen gruessten viel mehr. Gefiel uns gut auf dieser Seite......

 

From now on it was much easier to cycle, mostly flat roads along the river. The next day we took a ferry boat to the romanian side of the danube. There we saw no more donkeys, only horse drawn vehicles, the houses were in much better shape and even the people were more friendly.... We liked to cycle in Romania, even though only for 100km because then we again took a ferry back to Bulgaria...

 

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Mit der Faehre ging es am gleichen Tag noch wieder zurueck nach Bulgarien, nach Vidin. Am kommenden Morgen rasselten die beiden Widder wieder aneinander und dies markiete dann auch das Ende der gemeinsamen Reise zu dritt. Doch wir fuhren noch zusammen nach Serbien -problemlose Einreise am 12.08- und weiter zum Donaudurchbruch, den wir am 13.08. erreichten.

 

The next morning the two aries again had some arguing...we cycled to Serbia on the 12th of August and arrived at the famous Donaudurchbruch, where the river Danube floats through the Carpathian Mountains.

 

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Hier verabschiedeten wir uns von Gerold, der wie geplant den Zug von hier nach Wien nahm, trafen im gleichen Moment auf Stefan und Jonas aus Deutschland und Markus aus Oesterreich. Zu Fuenft folgten wir dem Verlauf der Donau und damit dem immer perfekt ausgeschilderten Donauradweg. Wir kamen super voran und erreichten am Abend Golubac, fanden einen halboffiziellen Campingplatz direkt an der Donau, die an dieser Stelle eher aussieht wie ein Meer als wie ein Fluss....

 

There Gerold said good bye and took a train to Vienna. But at the same time we met Jonas and Stefan from Germany and Markus from Austria. From now on all 5 of us cycled together to Golubac. There the Danube looks more like a sea than a river....

 

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Am kommenden Tag radelten wir gemeinsam zum Silbersee, ein Nebenarm der Donau, perfekt zum Baden. Da Stefan und Jonas einen Ruhetag hier verbringen wollten, fuhren wir gemeinsam mit Makus am Nachmittag bis nach Ram zur Faehre und setzten auf die andere, flachere Seite (wir werden faul!) der Donau ueber. Da es wie eigentlich jeden Tag sehr heiss und stickig war, erlagen wir der Versuchung in Kovin am Badesee zu bleiben (und beinahe den Muecken).

 

The next day we cycled together to the Silver Lake, a branch of the Danube, perfect for swimming. Stefan and Jonas decided to stay there. We continued together with Markus to Kovin, where we enjoyed the evening time at a pictoresque swimming lake (millions of mosquitoes enjoyed us...)

 

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am 15.08 erreichten wir BELGRAD, leider mussten wir uns auch hier von Markus verabschieden, denn er moechte in einer Woche zu Hause bei seiner Familie sein -es war eine grosse Freude Dich kennengelernt zu haben! wir hoffen sehr, wir sehen uns bald wieder in St Poelten!!!!- und wir wollten uns unbedingt die Hauptstadt Serbiens ein bischen ansehen. Auf der Suche nach einer guenstigen Unterkunft trafen wir Josh wieder, der sympathische Australier, den wir im Hostel in Tiflis kennengelernt hatten, Zufaelle gibts!!!!! Er half uns ein Hostel zu finden und so entspannten wir den restlichen Tag in der netten Stadt mit den wunderschoenen Gebaeuden..

 

On the 15th of August we arrived in Beograd, where we had to say good bye to Markus who wants to be back in St. Poelten in about 7 days. We really enjoyed cycling with you!!!

While looking for a hostel we met Josh, the nice Australian guy we met in Tiblisi! He helped us to find a nice place to stay and so we enjoyed strolling around the city with its beautiful buildings and long history...

 

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