die laengste Zugreise unseres Lebens, die Scenic Route durch Azerbaijan und in den Fluten Georgiens
und wir bekamen das Visum..aber was ein Akt! nie haben wir uns so geaerget wie ueber diese Botschaft....sehr teuer, sehr lange Warterei (fuer die es fuer uns offensichtlich keinen Grund gab, es sei denn es kam etwas interessantes im TV) und ziemliches Durcheinander im ganzen Ablauf...aber wir haben es geschafft....na dann konnte es ja losgehen...auf die laengste Zugreise unseres Lebens kreuz und quer durch Kasachstan: von Astana nach Almaty, von Almaty nach Atyrau und von Atyrau nach Aktau.....die Raeder auseinandergebaut und in Muelltueten verstaut (die Schaffner nicht immer wirklich begeistert, 2mal schafften wir es ohne Bestechungsgeld, einmal kamen wir nicht drumherum)....insgesamt waren wir 6 Tage unterwegs, von denen wir nur eine Nacht im Hotel schlafen konnten, die anderen quaelten wir uns auf den kleinen engen Betten bei unertraeglicher Hitze....die einzigste Abkuehlung brachten die eisgekuehlten Wasserflaschen, die man an den Bahnhoefen kaufen konnte...die Klimaanlage arbeitete nicht wirklich (njet raboty) und da der Zug oft hielt, enstanden Temperaturen wie in der Sauna....tagelanges Dauerschwitzen....
eventually we got the visa...but the embassy was a headache...chaotic and expensive...so finally we could start our longest train journey criss crossing kazakhstan: from Astana to Almaty, from Almaty to Atyrau and from Atyrau to Aqtau...We disassembled the bikes and started from the main railwaystation in Astana. The conductors weren't really happy about seeing our bikes...so one time we had to pay some "extra money"...In total our train journey lasted 6 days (only one night in a hotel)...and it was hot in the train...very hot...because the air conditioner simply didn't work (njet raboty)...fortunately we could buy at every stop some groceries - including cold water...so somehow we survived the 6day lasting sauna...
In Almaty hatten wir einige Stunden Aufenthalt und nutzten diese um uns -wenn auch viel zu kurz- die Stadt anzuschauen. Und die gefiel uns auf Anhieb viel besser als Astana (Almaty war lange Zeit Kasachstans Hauptstadt bis der Praesident den Sitz nach Astana verlegte um u.a. die Naehe zu Russland zu demonstrieren), viel Gruen und schoene Parkanlagen, Fussgaengerzonen und im Hintergrund schneebedeckte Berge, die wir bereits aus dem Zug aus wahrnahmen.
In Almaty we changed the train and briefly visited the city...Almaty was nuch nicer than Astana...(Almaty was the former capital of Kazakhstan until the president changed it to Astana because Astana is closer to Russia). Almaty was full of parks, pedestrian areas and surrounded by snow covered mountains...
Ansonsten passierte nicht wirklich viel, die Steppe war unendlich, heiss und trocken, doch je naeher wir nach Aktau kamen, desto mehr Kamel standen entlang der Gleisen, ganze Herden...und alle so zottelig, wohl gerade im Fellwechsel....welch eine Freude.....
Not a lot of things happened on our train journey...the steppe was hot and dry and the closer we came to Aktau the more camles we saw...
am 10.06 erreichten wir endlich Aktau und damit auch das Kaspische Meer (auf dem Weg in die Stadt kamen wir endlich in den Genuss ein am Strasserand liegendes Kamelchen hinter den Ohren zu kraulen, was dieses sichtlich genoss....)
On the 10th of June we arrived in Aktau at the Caspian Sea...On the way from the railway station to the city center we finally cuddled a camel...
nun begann das naechste Abenteuer: die Faehre nach Azerbaijan....es gibt keinen Fahrplan und keiner weiss nie wann sie kommt oder eben auch nicht....von dem Buchungsbuero erhielten wir die Aussage 2-5 Tage (koennen aber auch 10 Tage sein...aha)...da es in der "Oel-Boom" Stadt an guenstigen Unterkuenfte mangelt, bissen wir in den sauren Apfel und goennten uns ein nettes Hotel mit fast Strandblick (und Klima, na, das hatten wir lange nicht mehr!). Den naechsten Tag fragten wir morgens noch nach aktuellen Infos zur Faehre: nein, nichts. Mist. Ok, den Tag in der Stadt herumgeschlendert, die ebenfalls kein wirkliches Stadtzentrum hat. Die im LP erwaehnte Fussgaengerzone ist ein kleiner Gehweg zwischen 2 breiten Strassen, ca 200m lang von WW II Monument zum MIG Fighter -na, super.....so zogen wir es vor am Strand zu liegen (sah ein bischen aus wie die Bilder die man von Mallorca kennt, nur dass zwischen dem vielen Sand fast noch mehr Glasscherben liegen), das Wasser herrlich kuehl, geringer Salzgehalt, so liess es sich aushalten....
in Aktau the next adventure started: to get a ferry to Azerbaijan...there is no schedule and nobody really knows when the ferry arrives (or not). Because in this oil-booming city it is hard to find cheap accomodation we booked the so far most expensive hotel, close to the beach...while waiting for the ferry we were walking through the city (not very pictoresque) and lying on the dirty beach...and swimming in the sea (surprisingly low amount of salt)...
als wir am Abend zurueck ins Hotel kamen, Aufregung...sofort los, die Faehre kommt, wir muessen die Tickets kaufen....wir rasten zum Buero, kauften fuer 2x 90USD unsere Tickets und erhielten die Auskunft, dass wir bis allerspaetestens um 5 Uhr morgens im Hafen sein muessen....so standen wir mitten in der Nacht auf und fuhren mit den Raedern zum Fahrhafen, an dem natuerlich noch nix los war! ausser Ahmet (Ahmet aus Irkutsk - wer von euch kennt diesen Ort? Alle vorderen Zaehne vergoldet, er wurde im Laufe der naechsten 36 Stunden zu Bertis gutem Freund) waren auch sonst noch keine Passagiere da -die wissen wohl schon wie der Hase laeuft-....denn es dauerte und dauerte...irgendwann gegen 7h wurden unsere Paesse kontrolliert und dann passierte wieder lange nichts.....erst als dann die Faehre wohl tatsaechlich im Laufe des Vormittags anlegte, wurde es unterhaltsam, denn die Fahrgaeste aus Baku kamen an und darunter Motorradfahrer und endlich 5 andere Radfahre, leider wieder in die andere Richtung unterwegs, das ist zwar super fuer den Infoaustausch, aber gerne waeren wir mit ihnen ein bischen zusammen geradelt......
when we arrived at our hotel in the evening the lady at the reception told us that the ferry will leave at 5 o'clock in the morning...so got up at 3 o'clock and arrived at the port at 4o'vlovk. but nobody was there - except Ahmet from Irkutsk (who of u knows this place...?). We suppose that the other passengers know how this ferry works...because the custom controls started at 7o'clock and the ferry from Baku somehow arrived at Midday...And suddenly we met some other travellers...4 Polish guys on their motorcycle and 5 other cyclists...but unfortunately all heading east...
unter ihnen ein grosser Deutscher und wie sich schnell herausstellte, wohnt er im Nachbarort von Eva...Zufaelle gibts im Leben......es ist uns eine riesen Freude gewesen, lieber Holger!!! pass auf Dich auf und wir freuen uns auf ein Wiedersehen in der Heimat!!!! www.bikeproject2010.de
One of these cyclists, a tall german guy who is from the neighbouring village of Eva....What a surprise! All the best to u Holger and see u in Germany!!!! www.bikeproject2010.de
Im Laufe des Nachmittags legte die Faehre doch tatsaechlich ab....die Zimmer und Betten ein Graus und bei Anblick des WC (njet raboty!) verging uns jeder Hunger oder Durst!!!! Doch auch das standen wir irgendwie durch und nach einer erneuten schweissdurchtraenkten Nacht sahen wir am Morgen Land. Baku, die Hauptstadt Azerbaijans, mitten im Oelboom. Doch wir lagen noch lange vor dem Hafen, denn ein anderes Schiff musste zunaechst noch beladen werden...Ok, mittlerweile gewoehnen wir uns an alles....
dann gings in die Stadt, huebsch ist sie, nette Stranddpromenade (doch nachdem wir die Oelteppiche vom Schiff aus gesehen haben, verging uns jegliche Lust aufs Meer) und eine sehr schoene Altstadt.....
In the afternoon the ferry took of...the cabins and toilets (njet raobty) were awful...but after such a long time of travelling we are used to so many different standards of hygiene...and we arrived in Baku, the capital of Azerbajan, oil booming city....The city was nice, an old city but when we saw the oil on the sea we decided to better not go swimming there...
am 14.06 radelten wir los, schon morgens unertraeglich heiss, man konnte gar nicht genug trinken. Da wir etwas Muehe hatten aus der riesigen Stadt herauszufinden und gleich zu Anfang schon unsere Bergmuskeln umsonst trainierten (aber das Runterfahren macht doch so viel Spass), machten wir schon bald Pause und kamen das erste Mal in die unglaubliche Gastfreundschaft der Menschen hier....wir kauften fuer wenig Geld Tomaten und Kirschen an einem Markt und gleich wurden wir in den kuehlen Raum dahinter gebeten, bekamen Tee (do, trink an Tee, dea kueht), Gurken, Pepperoni und Paprika geschenkt. Sehr lieb.
Als wir gegen Mittag der Hitze entkommen wollten und im Schatten vor einem Geschaeft Pause machten, brachte man uns erneut Tee und Gebaeck und mit den wenigen Worten russisch klappt die Verstaendigung auch gar nicht so schlecht....
On the 14th of June we left Baku - it was unbelievable hot at this time...it was difficult to find out of the city so we made an early first stop...and could soon discover the hospitality of Azeri people....We bought some fruits at a market and people gave us tea...and soon at the next break we could enjoy again there hospitality...with our basic russian language skills we can communicate much better than expected... tea is served because it helps against the heat....at least thats what local people say....
am spaeten Nachmittag gings weiter, es wurde bzw blieb wuestenaehnlich, aber huegelig...in der Hitze sehr anstrengend, wir fanden einen schoenen Zeltplatz und genossen die die Kuehle nachdem die Sonne unterging.
in the late afternoon we finally got back on our bikes and cycled through desert landscape...and found a nice place for our tent...
am naechsten Tag wurde es zusehens gruener, interessant wie sich die Gegend so schnell aenderte! wir kamen nach Samaxi und blieben dort ueber Mittag in einem Kafe, wo wir die Hitze mit Kartenspielen ueberbrueckten. Am Nachmittag kamen wir wirklich im Kaukasus Gebirge an. Wow, was eine Aussicht! Da lohnt sich die Anstrengung (wir fuhren seit langem mal wieder stehend im ersten Gang!)
the next day the landscape was more green than before...interesting to see how fast the landscape changes...We stopped in Samaxi, stayed in a little Cafe and played cards...And we saw the Caucasian Mountains...Impressive..
als wir an einem kleinen Restaurant um Wasser fragten, bekamen wir Tee und Berti ein gutes Abendessen fuer wenig Geld und das Zelt durften wir auch gleich nebenan aufschlagen. Perfekt. Am Morgen wurden wir wieder mit Tee geweckt und gestaerkt gings weiter durch die huegelige Landschaft....
At at little restaurant we asked for water but dedicded to stay there for dinner and we could even put up our tent next to it and to breakfast the next morning...
heute wollten wir uns am See, den uns Kerstin und Jens (2 Radler aus Leipzig, die wir in Baku kennengelernt haben) empohlen haben. Bevor wir diesen endlich erreichten, hiess es einen kurzen aber sehr steilen Anstieg hoch. Na, was ein Glueck, dass oben eine nette Obstverkaeuferin mit den besten Aprikosen, die wir je gegessen haben, wartete. Und Kirschen und Pflaumen gabs noch gratis dazu Lecker!
Der See, ein Traum, angenehm kuehl mit toller Bergkulisse, hier koennt man bleiben.....
today we wanted to cycle to a little lake which was recommended to us by other cyclists. The lake was just fantastic...cool water and an amazing scenery...
Nach einer Weile kamen die ersten Besucher zu uns, ua einer der Betreiber des Restaurants direkt ein paar Meter weiter....er lud uns ein auf seinem Grundstueck zu zelten und brachte uns vorher noch eine Kanne Tee vorbei (wir haben in diesen wenigen Tagen soviel Tee getrunken wie noch nie), sehr nett....
After a certain time some people sat next to us, it turned out that one of them was one of the owners of the nearby restaurant...he invited us stay at his place and brought us - of course - tea.
am Abend kamen wir der Einladung nach und sassen mit seinem Vater Nemah zusammen. Er nahm uns in seinem Lada (ein hier typisches Auto, unkaputtbar!machina raboty i raboty i raboty!!!) mit zu einem der schoenen Wasserfaellen, danach auf einen Drink und dann wieder zuruck ins Restaurant. Dort wurden wir dann verkoestigt mit Kaese, Brot, Salat und fuer die Maenner Fleisch. Und dazu ein bischen Vodka.....aus dem bischen wurde schnell die ganze Flasche...ohje....Getrunken wurde auf internationale Freundschaft...lustig wars....
In the evening the father of the restaurant owner, Nemah took us to a nearby waterfall in his classic Lada (always raboty, raboty, raboty....). Back in his restaurant we got very delicious food: cheese, bread, salad and meat. And Vodka - one bottle for all 3 of us....toasting to international friendship....
doch trotz dem ungewohnten Alkoholspiegel schafften wir es das Zelt in miten der Dunkleheit aufzustellen ohne dass es nachts noch zusammenfiel.....und am naechsten Morgen stand es immernoch perfekt.....
even though the alcohol level was high we managed to put up our tent in the dark correctly...
doch wir waren nicht so wirklich fit (warum wohl....) und beschlossen den Tag ueber am See zu bleiben...und wir wurden den ganzen Tag verkoestigt vom Feinsten: zum Fruehstueck Kaese, Quark, Butter und Milch aus eigener Herstellung mit Brot und natuerlich Tee und zu Mittag: Tomaten und Ei mit Brot und Kaese und natuerlich Tee -den uns angebotenen Vodka schlugen wir dankend aus- da fiel es wirklich sehr schwer sich zu verabschieden.....
aber wir schafften es uns aufzuraffen und fuhren noch ein paar Stunden am Abend, tolle Aussicht auf schneebedeckte Berge und endlich ein bischen flacher durchs Tal. Unser Zelt schlugen wir auf einer Wiese auf und bald schon kamen uns saemtliche Hirtenjungs besuchen. Eva durfte das Pferd eines der Jungs reiten, der traute ihr allerdings nicht so wirklich und so kamen die anderen am naechsten Morgen nochmal mit dem Pferdchen eines anderen und der erlaubte ihr so weit zu reiten wie sie wollte.....welch eine Freude.....
due to some headache (why...?) we decided to stay at the lake until the evening...and we got breakfast...delicious...it was hard to leave this place...After cycling 40kms we decided to put up our tent next to a little river...And soon we were accompanied: young shepherds. Eva could ride one of the young boys horse but because he didn't really trust her the next morning one of the other guys came with his horse and Eva could ride his horse...
dafuer durfte er auf Evas Drahtesel und er schlug sich gar nicht schlecht....lustig wars....
in exchange he rode Evas bike...
nachdem es am Abend und am Morgen noch geregnet hatte, wurde es ueber den Tag wieder sehr sonnig und heiss. Wir erreichten zu Mittag Saki und ruhten uns erstmal noch vor der Stadt auf einer kleinen Mauer aus. Dann begann der lange Anstieg in die Stadt. Diese hat eine nette Altstadt und ein paar schoene alte Haeuser, aber obs die Anstrengung wirklich wert war, da waren wir uns nicht ganz sicher. Wir kauften uns die hier typische Suessigkeit Saki Halvari und bekamen noch Unmengen an kandierten Haselnuessen geschenkt -die Menschen sind oft sehr beeindruckt wenn wir unsere chinesische Weltkarte zuecken auf dem unsere lange Reise eingezeichnet ist-. Auf dem Central Square, gerade als wir eigentlich aufbrechen wollten, lernten wir die beiden Backpacker Francesca (Italien) und Ben (England) kennen. Wir unterhielten uns so nett, dass wir schnell beschlossen uns zusammen einen Zeltplatz ausserhalb der Stadt zu suchen und Ben zeigte uns wie man auf bzw in einem Lagerfeuer Reis und Gemuese kocht. Lecker wars und wir hatten einen richtig schoenen Abend mit den beiden.
Midday we arrived in Saki and had a little break in the shade...We visited the charming old city and bought some typical local sweets (Saki Halvari) and got much more for free...people are often very impressed when we show them on our chinese world map our journey...Just before leaving Saki we met Francesca (Italy) and Ben (England) - we decided to put up our tents outside the city. Ben gave us an introduction into firemaking and cooking with open fire...nice evening...
da es am Morgen erneut regnete, brachen wir erst spaet auf, die Sonne kam raus und wir fuhren nach Zaqatala, unterwegs bekamen wir natuerlich wieder Tee :o). Das Zelt erneut mit toller Aussicht aufgestellt und zu Besuch kam ein Mann mit Pferdefuhrwerk (mit Holzraedern)
because it was raining the next morning we left a bit late and then cycled to Zaqtala (of course we got some tea along the road). A spectacular spot for our tent and a farmer visiting us...
Auch wenn wir uns wirklich viel Zeit in Azerbaijan liessen -es ist einach viel zu schoen!!!!!!- wir kamen der Grenze nach Georgien immer naeher...doch vorher war nochmal baden im Fluss angesagt....dort waren schon eine ganze Menge Jungs, mit denen wir schnell Freundschaft schlossen und die Eva auf ihren Pferden reiten liess und so durfte sie das erste Mal mit einem Pferd schwimmen gehen......
Even though we were not cycling very fast through Azerbaijan we were coming closer and closer to the Georgian border. But before arriving there we took a refreshing bath in a little river. There we met some local boys - all enjoying the river. Some of them had their horses with them so Eva could go for a swim with one of the horses - for the first time in her life...
Patschnass aufs Rad und die letzten Km bis zur Grenze geradelt, schweren Herzens, denn das Land hat uns mehr als ueberrascht und begeistert......
Die Grenzkontrolle war schnell, einfach und unkompliziert. Stempel im Pass und "Welcome to Georgia". Wir fuhren noch ein bischen, kauften uns Obst und Gemuese (fuer noch weniger Geld) und bauten unser Zelt hinter grossen Pappeln auf der anderen Seite eines kleinen Baches auf....am Abend sorgte ein starkes Gewitter fuer Abkuehlung und die perfekte Dusche! Aber wussten wir, dass Petrus noch eine besondere Ueberraschung fuer uns waehrend der Nacht hat?! der kleine Bach hatte sich in einen groesseren verwandelt und die halbe Wiese stand unter Wasser, einschliesslich unser Zelt, das nun eher einer Badewanne glich.....Mist, mitten in der Nacht auf trockenen Untergrund umziehen und hoffen, dass sich das Wasser nicht noch weiter ausbreitet....feucht,nass brachten wir auch diese Nacht hinter uns und am Morgen schien die Sonne....doch zunaechst mussten wir durch das fast kniehohe Wasser waten.....
Our clothes were still wet when we cycled to the Georgian border...we were quite sad about leaving this country...so far our only idea when thinking of the Caucasus was war...
The border crossing was quick and easy. "Welcome to Georgia". Behind some trees and next to a little river we put up our tent and soon it started to rain (it rains almost every day). We both took a "natural shower" - but the rain simply didn't stop...Suddenly (we were already sleeping) Eva got up and we discovered that our tent changed into a bathtube...So in the middle of the night we had to move...little streams all around us....
wir fuhren durch kleine Bergdoerfer, ziemlich steil hoch und runter auf der Hauptverkehrsstrasse, die in den Doerfern eher einem Feldweg glich, doch wir vermissen die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit, die wir in Azerbaijan erleben durften. Die Mittagshitze nutzten wir um unsere Waesche und Schlafsaecke zu trocknen und verkrochen uns bei einer Tankstelle in den Schatten. Erst sehr spaet trauten wir uns wieder auf die Raeder, so heiss war es....berg hoch und runter und das Zelt neben einem der vielen Weinrebenfeldern aufgestellt. Unterwegs treffen wir auf viele Eselchen, die hier fuer richtig harte Arbeiten eingesetzt werden....
we cycled through little mountain villages, up and down all the way and sometimes the road is more like a patchwork. In Georgia we have been missing so far the hospitality we experienced in Azerbaijan...Midday its always very hot so we spend time hiding in the shade and cycle in the evening...
On our way we see many donkeys...
am 22.06. erreichten wir Tiblisi, die Hauptstadt Georgiens. Waeschewaschen und richtig duschen (sehr angenehm). Waehrend unserer Stadtbesichtigung begann erneut ein starkes Gewitter und die Temperaturen stuerzen von richtig heiss zu fast schon unangenehm kuehl....die Stadt hat sehr viele alte Gebaeude und schoene Kirchen....und das vor dem Gewitterhintergrund, ein tolles Farbenspiel.....
On the 22th of June we arrived in Tiblisi, the capital of Georgia. Laundry, taking a shower - something we always enjoy after spending a few nights in the tent... The city of Tiblisi is nice, even though many houses are run down...